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BASF SE
Marke VerifiziertDeutschland

BASF SE

BASF

BASF SE ist das weltweit größte Chemieunternehmen und der unangefochtene Marktführer in der Kunststoff- und nachhaltigen Werkstoffindustrie, gegründet im Jahr 1865. Mit Hauptsitz in Ludwigshafen, Deutschland, schafft BASFs integriertes „Verbund“-Produktionssystem – das 234 Produktionsstandorte in 93 Ländern verbindet – ein beispielloses Ökosystem, in dem Nebenprodukte eines Prozesses als Rohstoffe für einen anderen dienen und so eine branchenführende Ressourceneffizienz erreicht wird.

Stärken:
Unübertroffene globale Größe: Mit einem Umsatz von 59,657 Milliarden Euro (64 Milliarden US-Dollar) im Jahr 2025 und 108.251 Mitarbeitern betreibt BASF das größte und am stärksten diversifizierte Chemieproduktionsnetzwerk der Erde. Seine sieben Verbund-Megastandorte verarbeiten jährlich über 20 Millionen Tonnen Rohstoffe und erzielen Kostenvorteile, die kein Wettbewerber replizieren kann.
Portfolio für nachhaltige Zukunftslösungen: BASFs zertifiziert kompostierbare Biopolymere ecoflex® und ecovio®, biobasierte Polyamide (Ultramid® Balance) und die ChemCycling®-Chemikalienrecyclingtechnologie stellen das umfassendste zirkuläre Polymerangebot der Branche dar. Das Portfolio an nachhaltigen Lösungen ist das am schnellsten wachsende Segment und profitiert von globalen regulatorischen Rückenwinden.
F&E-Kraftpaket: BASF investierte im Jahr 2025 2,0 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung und unterhält ein Patentportfolio mit über 25.000 aktiven Patenten. Der Zhanjiang-Megaverbundstandort in China – die größte Einzelinvestition des Unternehmens – nahm 2025 den Betrieb auf und sichert BASF den Zugang zum am schnellsten wachsenden Kunststoffmarkt der Welt.
Finanzielle Widerstandsfähigkeit: Trotz eines konjunkturellen Abschwungs erzielte BASF im Jahr 2025 ein EBITDA vor Sondereinflüssen von 6,554 Milliarden Euro und einen freien Cashflow von 1,3 Milliarden Euro. Das diversifizierte Portfolio, das Chemikalien, Materialien, Industrielösungen, Oberflächentechnologien, Ernährung und Agrarprodukte umfasst, sorgt für eine natürliche Ertragsstabilisierung.
Schwächen:
Europäische Energiekostenbelastung: BASFs hohe Fertigungspräsenz in Deutschland – wo die Industriestrompreise zu den höchsten der Welt gehören – führt zu einem dauerhaften Kostennachteil gegenüber Wettbewerbern im Nahen Osten und Nordamerika, die Zugang zu günstigem Ethan und Erdgas haben.
Strukturelle Portfolio-Umstrukturierung: Angesichts von Margenerosion in traditionellen Segmenten kündigte BASF Pläne zur Veräußerung seiner Geschäfte mit Autolacken und Oberflächenbehandlungen an, was Unsicherheit über die langfristige Strategie für seine nachgelagerten Chemiesparten auslöst. Die europäische Gaskrise hat eine dauerhafte Kapazitätsrationalisierung am Ludwigshafener Flaggschiffstandort erzwungen.
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DeutschlandGegr. 1865108,251 (Group total); 10,000+ in Agricultural Solutions€59.657 billion (2025)234 globale Produktionsstandorte, darunter 7 zentrale Verbundstandorte; neue BioHub-Fermentationsanlage in LudwigshafenFrankfurter Wertpapierbörse (BAS.DE)Score 99
Zuletzt aktualisiert: September 2026·Von dem VerityRank-Forschungsteam·Methodik

Geschäftsart

BASF SE ist das umsatzstärkste Chemieunternehmen der Welt, dessen Geschäftsbereich Agricultural Solutions ein global bedeutendes Pflanzenschutz- und Saatgutgeschäft darstellt. Gegründet 1865 und mit Hauptsitz in Ludwigshafen, Deutschland, betreibt BASF 234 Produktionsstandorte in 93 Ländern und beschäftigt insgesamt 108.251 Mitarbeiter. Der Geschäftsbereich Agricultural Solutions erzielte im Jahr 2025 einen Umsatz von rund 9,6 Milliarden Euro und nutzt das einzigartige Verbund-Produktionssystem, um branchenführende Kosteneffizienz zu erreichen.

Kerngeschäftsbereiche

Herbizide: Glufosinat-ammonium Liberty, Dicamba Engenia sowie proprietäre Vor- und Nachauflaufherbizide für den großflächigen und Spezialkulturenanbau • Fungizide: Xemium Fluxapyroxad, Revysol Mefentrifluconazol und das biologische Fungizid Serifel zur Bekämpfung wichtiger Pflanzenkrankheiten weltweit • Insektizide: Inscalis Afidopyropen und weitere proprietäre Insektenschutzmittel aus natürlicher Pilzfermentation • Saatgutbehandlungen: Stamina, Obvius und Integral – fungizide und insektizide Formulierungen zur Saatgutbehandlung • Biologika & Biofermentation: Mikrobielle Biopestizide und Biostimulanzien, hergestellt in der neu in Betrieb genommenen BioHub-Anlage in Ludwigshafen • Digitale Landwirtschaft: xarvio – digitale Agronomieplattform mit feldspezifischem Scouting, Applikationskarten für variable Raten und Ertragsprognoseanalysen

Branchen-Rankings

Unternehmensbericht

Marktposition & Finanzstärke

BASF Agricultural Solutions erzielte 2025 einen Umsatz von 9,6 Milliarden Euro, wobei das Volumenwachstum von 3,0 % teilweise durch negative Währungseffekte von -3,9 % ausgeglichen wurde. Trotz der Währungsbelastung stieg das EBITDA der Sparte um 7,4 % auf 2,08 Milliarden Euro, und die Marge verbesserte sich von 19,8 % auf einen Rekordwert von 21,7 % – ein Beleg für die unübertroffene Kostenabsorption des Verbundsystems. Die Markteinführung von Glufosinat-P-Ammonium in Nordamerika trieb die Margenausweitung voran, während ERP-Umstellungskosten das EBITDA um 156 Millionen Euro belasteten.

Technologische Innovation & Wettbewerbsvorteil

Der landwirtschaftliche Wettbewerbsvorteil von BASF beruht auf enormen chemischen Synthesekapazitäten – jährlich werden über 200.000 Moleküle gescreent – sowie den strukturellen Kostenvorteilen des Verbundsystems. Die Inbetriebnahme der millionenschweren BioHub-Fermentationsanlage im Jahr 2025 unterstreicht das Engagement für die interne biologische Produktion. Die angekündigte Prüfung einer Ausgliederung von Agricultural Solutions signalisiert eine mögliche strategische Neuausrichtung für fokussiertes Wachstum.

Nachhaltigkeit & Zukunftsausblick

BASF Agricultural Solutions investiert in risikoärmere Chemikalien, biologische Alternativen und digitale Werkzeuge, die den Chemikalieneinsatz pro Hektar reduzieren. Die mögliche Ausgliederung könnte den Aktionärswert steigern, indem ein reiner Agrar-Technologiekonzern entsteht. Zu den Hauptrisiken zählen ERP-Implementierungskosten und die Anfälligkeit für Währungsschwankungen. VerityRank-Bewertung: 87/100

VerityRank-Bewertung

99/ 100

Basierend auf Marktpräsenz, Finanzkraft, operativer Kapazität und Markenstärke.

Kurzdaten

Hauptsitz

Ludwigshafen, Germany

Gründung

1865

Mitarbeiter

108,251 (Group total); 10,000+ in Agricultural Solutions

Werke

234 globale Produktionsstandorte, darunter 7 zentrale Verbundstandorte; neue BioHub-Fermentationsanlage in Ludwigshafen

Börsennotierung

Public (XETRA: BAS)

Categories

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Datenquellen & Methodik

Dieses Unternehmensprofil basiert auf öffentlich zugänglichen Quellen, darunter Geschäftsberichte, behördliche Meldungen, offizielle Pressemitteilungen und verifizierte Branchendatenbanken. Finanzdaten spiegeln die Angaben des letzten Geschäftsjahres wider und werden über mehrere unabhängige Referenzen kreuzvalidiert.

VerityRank-Bewertung wird anhand eines proprietären multidimensionalen Modells berechnet, das Marktpräsenz, Finanzkraft, operative Größenordnung, Innovationsfähigkeit und Markeneinfluss bewertet. Individuelle Dimensionsbewertungen werden gegen Branchenkollegen normalisiert und vierteljährlich aktualisiert.

Hinweis: Dieses Profil dient ausschließlich Informationszwecken. VerityRank übernimmt keine Gewähr für Vollständigkeit oder Aktualität. Dieser Inhalt stellt keine Anlageberatung oder Empfehlung dar.

Key references: Offizielle Webseite , BASF Jahresergebnisse 2025
BASF Bericht 2025 — Nutrition & Care
People's Daily — BASF Investitionen in China